Black Men und ein Tod im Maisfeld

Ein Tod im Maisfeld, der ist immer frei, denn es ist Sommer... © L.W. AntoniusEin Tod im Maisfeld, der ist immer frei, denn es ist Sommer... © L.W. Antonius

Viele Autofahrer stiegen flugs auf die Bremse, als sie in der letzten Woche in der Nähe von Bestensee im Landkreis Dahme-Spreewald den „Schwarzen Mann“ im Maisfeld entdeckten.

Hierbei handelte es sich um ein Exemplar der Spezies „Erlkönig Brandenburgensis“. Nach unseren Informationen plant das Bundesverkehrsministerium die konzertierte Performance von sogenannten „schwarzen Männern“, um präventiv zu agieren.  „Schwarze Männer“, den nahenden Tod symbolisierend, sollen, für die Autofahrer unvermutet, an Verkehrsunfall-Schwerpunkten Präsenz zeigen.

Man hofft, damit Strassen – bei denen sich tödliche Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit bzw unvorsichtiges Fahren häuften – mittelfristig zu beruhigen und setzt damit auf den Schock/Lerneffekt der Verkehrsteilnehmer/Innen. Der erheblich höhere finanzielle Aufwand von „schwarzen Männern“ gegenüber statischen Hinweisschildern soll durch eine weitaus effektivere, nachhaltige Wirkung ausgeglichen werden.

Nach einer Testphase sollte die Aktion bundesweit implementiert und für den Export in andere Länder modifiziert werden. Dadurch liessen sich erhebliche Refinanzierungsmittel durch Lizenzgebühren erwirtschaften. Im Rahmen eines sogenannten „Maisfeldversuches“ sollen auch weitere „schwarze Männer“ an wechselnden Orten auftauchen.

Die regionalen Jobcenter sollten im Vorfeld prüfen, inwieweit „schwarze Männer“ aus ihrem Human-Pool rekrutiert werden könnten. Denkbar wäre auch der Einsatz von Freiwilligen, die sich ehrenamtlich der guten Sache zur Verfügung stellen.

Als potentiellem Medienpartner ist man aktuell mit dem Brandenburger Radiosender Power-Radio, UKW 97.0, im Gespräch.

Eine Alternative wäre eine Kooperation mit der ehemals grössten Boulevard-Zeitung Berlins (ja lang ist es her), der BZ, im Rahmen ihrer Aktion Berliner Helden

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